Scheu und meistens nachtaktiv

Schmutzfinken belasten die Umwelt

Scheu und meistens nachtaktiv

Die Hönower­ Weiherkette bietet Schutz für Flora und Fauna, beispielsweise für die stark bedrohte Rotbauchunke oder den Kammmolch. Sie gilt als Paradies  für den Pirol, die Nachtigall­, den Grünfink und den Bergfink. Scheu und meistens nachtaktiv bewegen sich vereinzelt auch Exemplare der Gattung Schmutzfink durch das Landschaftsschutzgebiet.

Die schrägen Vögel markieren ihren Streifzug mit besonderen Hinterlassenschaften: ein früher geliebtes Sofa­, ein treu gedienter Lampenschirm, ein Bügelbrett oder Schrank-Schubladen. Entsorgt wird quasi­ in Bioqualität, denn lieben wir nicht alle die Natur?

Zum traditionellen Herbstputz in der Hönower Weiherkette hatte im Oktober das Naturschutzzentrum Schleipfuhl aufgerufen. Geplant war eigentlich auch, invasive Pflanzen herauszuziehen, doch die kleine Gruppe von Helfern hatte mit der Müllsammlung zu tun. Von groben Schnitzern befreit ist nun der Abschnitt zwischen der Louis-Lewin-Straße­ und dem U-Bahnhof Hönow.

Die Weiherkette, ein Rinnenverbund von zwölf Pfuhlen, beginnt im Westen an der Stendaler Straße und verläuft parallel zum Straßenzug Landsberger Chaussee/Berliner Straße.         

 

Foto: Thomas Uhlemann