„Die Hellersdorfer“ ist eine Lokalzeitung. Sie liefert seit 1990 Monat für Monat Nachrichten, Reportagen, Interviews, Hintergründe und Bilder aus Marzahn-Hellersdorf, erscheint aktuell in einer Auflage von 70.000 Exemplaren und wird in den Berliner Ortsteilen Mahlsdorf, Kaulsdorf und Hellersdorf verteilt. Darüber hinaus liegt die gedruckte Ausgabe in vielen öffentlichen Einrichtungen des gesamten Bezirks kostenlos zur Mitnahme aus.

Schulstart inmitten der zweiten Corona-Welle

Nach den Herbstferien gibt es einige Neuerungen

Schulstart inmitten der zweiten Corona-Welle

© Maridav, Adobe Stock
© Maridav, Adobe Stock

Wenn am Montag der Unterricht wieder losgeht, stehen die Ampeln für alle Berliner Schulen auf „Gelb“. Das hat vor allem für die Schüler*innen der Berufsschulen und der Oberstufen ab Klasse 11 Folgen. Nach dem neuen Corona-Stufenplan der Senatsbildungsverwaltung müssen sie im Unterricht vorerst Masken tragen. Ob das so bleibt, Vorsichtsmaßnahmen vielleicht gelockert oder eher verschärft werden, wird künftig immer donnerstags je nach Infektionslage für jede einzelne Schule neu entschieden. Gesundheitsamt und Schulaufsicht nehmen die Bewertung vor. Für Marzahn-Hellersdorf heißt das, Woche für Woche 47 Schulen in den Blick zu nehmen.

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Brandanschlag auf Wolkenhain

Der Schaden am Aufzug beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf 15.000 €

Brandanschlag auf Wolkenhain

Die Vandalismus-Welle im Kienbergpark ebbt nicht ab. Schon wieder haben Unbekannte Zerstörung am Wolkenhain angerichtet. Wie die Grün Berlin GmbH heute bekannt gab, wurde am Wochenende ein Brandanschlag auf den Aufzug des Aussichtsbauwerks verübt.

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Neue Straßen in Alt-Biesdorf: Lokale Persönlichkeiten als Namensgeber

Neue Straßen in Alt-Biesdorf

Lokale Persönlichkeiten als Namensgeber

Auf dem ehemaligen Gut Alt-Biesdorf, wo die STADT UND LAND aktuell 515 Wohnungen baut, gibt es drei neue Adressen: den Elsa-Ledetsch-Weg, den Gisela-Reissenberger-Platz und den Heino-Schmieden-Weg. Vor einigen Tagen wurden die entsprechenden Straßenschilder aufgestellt. Geehrt werden mit der Namensgebung lokale Persönlichkeiten: Die beiden Widerstandskämpferinnen Elsa Ledetsch und Gisela Reissenberger versteckten während der NS-Zeit jüdische Mitbürger in ihren Biesdorfer Wohnungen und Heino Schmieden war der Architekt von Schloss Biesdorf. 

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Ausflüge vor der Haustür

Naturerfahrungen im Wuhletal und Spazierblick zum Kastanienboulevard

Ausflüge vor der Haustür

Rausgehen und die Gegend vor der eigenen Haustür erkunden – das ist mit dem gebotenen Abstand zu anderen Menschen weiterhin möglich. Am Donnerstag, dem 22. Oktober, laden zwei Veranstaltungen genau dazu ein: Während das Stadtteilzentrum Kaulsdorf und die Naturbegleiter der Stiftung Naturschutz Berlin mit Interessierten zu einem Spaziergang ins herbstliche Wuhletal aufbrechen, zeigen Raik Berger und Lisa Weiß vom Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee, wie sich das Gebiet entlang der viele Jahre trostlos wirkenden Fußgängerzone nun verändert. 

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Das sind die Raser-Strecken im Bezirk

Fast 50 verbotene Wettfahrten in drei Jahren registriert

Das sind die Raser-Strecken im Bezirk

Mehr als 1.200 illegale Autorennen hat die Polizei in den vergangenen drei Jahren auf Berlins Straßen registriert. In Marzahn-Hellersdorf lieferten sich PS-Protzer knapp 50 verbotene Wettfahrten. Das geht aus einer Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der beiden CDU-Abgeordneten Burkard Dregger und Oliver Friederici hervor.

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Bilderbuchkino für Familien

Vorhang auf am Freitag, dem 16. Oktober, um 16 Uhr im Bunten Haus

Bilderbuchkino für Familien

In Berlin leben schätzungsweise 320.000 Erwachsene mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen. Das Alpha-Bündnis möchte das ändern und auch die Öffentlichkeit für das Thema „Analphabetismus“ stärker sensibilisieren. Regelmäßig finden dazu in verschiedenen Einrichtungen unseres Bezirks Aktionen, Beratungen und Veranstaltungen statt – so auch heute im „Bunten Haus“ (Hellersdorfer Promenade 14). Dort heißt es um 16 Uhr: Vorhang auf fürs „Herbstliche Bilderbuchkino“.

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20 Jahre Chinesischer Garten

Am 15. Oktober 2000 war offizielle Eröffnung

20 Jahre Chinesischer Garten

Heute vor genau 20 Jahren, am 15. Oktober 2000, wurde der Chinesische Garten eröffnet. Die 2,7 Hektar große Anlage entstand im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking und ist die größte ihrer Art in ganz Europa. Der poetische Name „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ nimmt Bezug auf das früher geteilte und nun wieder vereinte Berlin.

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Ausgezeichnete Gartenfreunde

Die Sieger*innen des Wettbewerbs von Grüner Liga und Bezirk stehen fest

Ausgezeichnete Gartenfreunde

© Grüne Liga Berlin
© Grüne Liga Berlin

Die Sieger*innen des Wettbewerbs „Gemeinsam Gärtnern für die Vielfalt in Marzahn-Hellersdorf“ stehen fest. Vergangene Woche zeichneten die Grüne Liga Berlin und das Umwelt- und Naturschutzamt die Preisträger*innen aus. Schulen, Kleingärtner*innen und Menschen, die sich in Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten engagieren, hatten sich mit ihren Grünoasen beworben.

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Turnhalle ist jetzt Corona-Teststation

In der Neuruppiner Straße 21 werden ab sofort Abstriche genommen

Turnhalle ist jetzt Corona-Teststation

In der Kiezsporthalle in der Neuruppiner Straße 21 werden jetzt Corona-Abstriche vorgenommen. Mit der provisorisch eingerichteten Station des Gesundheitsamts trägt der Bezirk angesichts steigender Infektionszahlen dem erhöhten Testbedarf Rechnung und rüstet sich für die kalte Jahreszeit.

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Besuchsverbot im Klinikum Kaulsdorf

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen

Besuchsverbot im Klinikum Kaulsdorf

Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen hat der landeseigene Klinikkonzern Vivantes ein Besuchsverbot für alle seine Krankenhäuser verhängt. Demnach dürfen auch im Krankenhaus Kaulsdorf Patientinnen und Patienten ihre Angehörigen nur noch in Ausnahmefällen sehen. Die Regelung ist seit heute (12. Oktober) gültig.

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Vollsperrung auf der Landsberger Chaussee

Fahrbahnsanierung dauert voraussichtlich bis 25. Oktober

Vollsperrung auf der Landsberger Chaussee

Autofahrer, die auf Höhe des Kaufparks Eiche unterwegs sind, brauchen in den kommenden Tagen gute Nerven: Wie das Bezirksamt mitteilt, wird ab heute die Landsberger Chaussee stadtauswärts zwischen Neuer Wuhle und Stendaler Straße wegen der dringend notwendigen Fahrbahnsanierung voll gesperrt. Die Arbeiten sollen bis 25. Oktober andauern.

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Skat und Kunst am Boulevard Kastanienallee

Eröffnung der Ausstellung Fehlfarbe“ im mp43-projektraum für das periphere

Skat und Kunst am Boulevard Kastanienallee

Reizen, bedienen und stechen: Seit über 200 Jahren wird hierzulande Skat gekloppt. Am Boulevard Kastanienallee gibt es neuerdings ein Kunstprojekt, bei dem sich alles um das einst beliebteste Spiel der Deutschen dreht. Anwohner*innen können sich zum Zocken treffen, aber auch in Workshops kreativ werden und eigene Spielkarten-Motive entwerfen. Heute (11. Oktober) eröffnet um 15 Uhr die erste Ausstellung zum Projekt.

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Stadtteiltag in Hellersdorf-Nord

Viele Angebote und Aktionen im Quartier am 9. Oktober ab 15 Uhr

Stadtteiltag in Hellersdorf-Nord

In Hellersdorf-Nord gibt es eine riesige Palette von Angeboten für Kinder und Jugendliche, Singles und Paare, Senioren und Familien. Doch nicht alles ist bekannt. Eine gute Gelegenheit, sich mal ganz genau im Kiez umzuschauen und die Akteure vor Ort kennenzulernen, bietet der Stadtteiltag am Freitag, dem 9. Oktober. 

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Neuer Kunstrasenplatz in Kaulsdorf fertig

Quarzsand statt Gummigranulat / Fußballer sind zufrieden

Neuer Kunstrasenplatz in Kaulsdorf fertig

Nach knapp zwei Monaten Bauzeit ist der neue Kunstrasenplatz auf der Sportanlage Lassaner Straße fertiggestellt worden. Am Dienstagnachmittag erfolgte die Abnahme durch das Straßen- und Grünflächenamt. Wenige Stunden später rollte schon wieder der Ball. Beim Training der Herrenmannschaften von Stern Kaulsdorf bestand der frisch verlegte grüne Teppich den ersten kleinen Stresstest.

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JAO stellt Pläne für neuen Campus vor

Familienzentrum, Kita, Schülerclub, Berufsorientierung: alles unter einem Dach

JAO stellt Pläne für neuen Campus vor

Gemeinsam mit Bezirksstadtrat Gordon Lemm, dem Architekten Markus Landherr und dem Leiter der benachbarten Schleipfuhl-Grundschule Hendrik Zeidler hat die JAO gGmbH heute die Pläne für ihren neuen Campus präsentiert. Eine Kita mit 60 Plätzen, ein Erweiterungsbau für den Schülerclub „Schatzkarte“ und eine Fortbildungs- und Veranstaltungsetage sollen in den kommenden Jahren am Standort Nossener Straße 87-89 entstehen.

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Musikschule kommt zu den Kindern in den Kiez

Neues Projekt in Hellersdorfer Gemeinschaftsunterkunft

Musikschule kommt zu den Kids in den Kiez

G, D, A, E – Die Saiten der Violine benennen, das kann Elene (Foto re.) schon aus dem Effeff. Behutsam klemmt die Elfjährige das edle Instrument zwischen Wange und Schulter und beginnt, mit dem Bogen zu streichen. Geigenlehrerin Dearbhla Nolan (li.) zeigt dem aufgeweckten Mädchen, wie es geht. Seit August besucht die Musikerin gemeinsam mit einigen Kolleg*innen jeden Donnerstag die Hellersdorfer Gemeinschaftsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße, um mit Elene und den anderen Kindern für einige Stunden zu musizieren.

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Die Stimme der Eisbären

Uwe Schumann ist seit vielen Jahren Hallensprecher des Rekordmeisters

Die Stimme der Eisbären

Einmal Eisbär, immer Eisbär: Das gilt auch für den Kaulsdorfer Uwe Schumann. © imago images / Contrast
Einmal Eisbär, immer Eisbär: Das gilt auch für den Kaulsdorfer Uwe Schumann. © imago images / Contrast

Seine Stimme kennt ganz Eishockey-Deutschland. Seit fast drei Jahrzehnten ist Uwe Schumann Stadionsprecher bei den Eisbären Berlin. Der Kaulsdorfer war schon dabei, als die Dynamos 1992 in die erste Liga zurückkehrten und in den Folgejahren gegen die Konkurrenz erbittert ums sportliche Überleben kämpften. Natürlich erinnert er sich auch noch ganz genau an den 19. April 2005 – jenen historischen Tag, an dem die Eisbären ihren ersten Deutschen Meistertitel holten. 

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Weidetiere und Naturerfahrungen

Bewohner können Ideen für die Hönower Weiherkette einbringen

Weidetiere und Naturerfahrungen

Zahlreiche Pfuhle und Teiche entlang der Weiherkette sind wegen der extremen Wetterbedingungen nahezu ausgetrocknet. Um der Verlandung entgegenzuwirken, sollen Mitte Oktober die Gewässersohlen im Untersee, dem Krautpfuhl und dem Weidepfuhl gemäht werden.
Zahlreiche Pfuhle und Teiche entlang der Weiherkette sind wegen der extremen Wetterbedingungen nahezu ausgetrocknet. Um der Verlandung entgegenzuwirken, sollen Mitte Oktober die Gewässersohlen im Untersee, dem Krautpfuhl und dem Weidepfuhl gemäht werden.

Ausgetrocknete Pfuhle, schwer zugängliche Wege und Wildwuchs so weit das Auge reicht: Der Zustand der Hönower Weiherkette könnte besser sein. Um die abwechslungsreiche Landschaft offenzuhalten, zu pflegen und als Biotop für geschützte Tier- und Pflanzenarten zu erhalten, will der Bezirk schon seit vielen Jahren ein Beweidungskonzept umsetzen. Im Frühjahr 2021 soll es endlich losgehen. 

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Kleine Gewerbetreibende schlagen Alarm

Kaum Räume und hohe Mieten:

Kleine Gewerbetreibende schlagen Alarm

Das Gut Hellersdorf müssen Stefan Rätz und Nils Raetzel räumen. Einen neuen Standort für ihre Tischlerwerkstatt haben sie noch nicht.
Das Gut Hellersdorf müssen Stefan Rätz und Nils Raetzel räumen. Einen neuen Standort für ihre Tischlerwerkstatt haben sie noch nicht.

Berlin boomt und es wird eng. Das gilt nicht nur für den Wohnungsmarkt, auch die Gewerbemieten steigen. Kleinere Unternehmen stellt das vor große Probleme, vor allem wenn sie auf der Suche nach einem Standort sind. Gewerbeflächen stehen kaum noch zur Verfügung und wenn ja, sind sie verglichen mit den Verhältnissen vor einigen Jahren sehr teuer. Nach den Vorstellungen der Linken und der CDU im Bezirk soll der der Senat daher landeseigene Gewerbeflächen zur Verfügung stellen. 

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Seilbahn-Zukunft in der Schwebe

Keine Finanzierungszusage

Seilbahn-Zukunft in der Schwebe

Es gibt Wirbel um die Seilbahn. Nach wie vor ist ungeklärt, wie das schwebende Wahrzeichen des Bezirks dauerhaft gesichert werden kann. Nach Informationen des Grünen-Abgeordneten Stefan Ziller hatten der aktuelle Betreiber Leitner und die landeseigene Grün Berlin GmbH in den vergangenen Monaten einen unterschriftsreifen Vertrag zum langfristigen Weiterbetrieb ausgearbeitet. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses sollte dafür im September grünes Licht geben. Doch dazu kam es nicht.

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