„Die Hellersdorfer“ ist eine Berliner Lokalzeitung. Sie liefert seit 1990 Monat für Monat Nachrichten, Reportagen, Interviews, Hintergründe und Bilder aus Marzahn-Hellersdorf, erscheint aktuell in einer Auflage von 70.000 Exemplaren und wird in den Ortsteilen Mahlsdorf, Kaulsdorf und Hellersdorf verteilt. Darüber hinaus liegt die gedruckte Ausgabe in vielen öffentlichen Einrichtungen des gesamten Bezirks kostenlos zur Mitnahme aus.

Vollsperrung auf dem Hultschi

Ab 9. Dezember wird zwischen Rotdornallee und Roseggerstraße gebaut

Vollsperrung auf dem Hultschi

Autofahrer müssen ab 9. Dezember den Hultschiner Damm zwischen Rotdornallee und Roseggerstraße umfahren. © pressefoto-uhlemann
Autofahrer müssen ab 9. Dezember den Hultschiner Damm zwischen Rotdornallee und Roseggerstraße umfahren. © pressefoto-uhlemann

Das Amt von Bezirksstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) konnte zum Jahresende weitere 700.000 Euro für die Straßenunterhaltung nach Marzahn-Hellersdorf holen, weil andere Bezirke es nicht geschafft haben, ihre in 2020 zur Verfügung gestellten Mittel aus dem Schlagloch-, dem Gehweg- und dem Bordsteinabsenkungsprogramm des Senats in vollem Umfang abzurufen. Ein Teil des Geldes (165.000 Euro) fließt in die Fahrbahnsanierung auf dem Hultschiner Damm zwischen Rotdornallee und Roseggerstraße. 

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Solarstrom vom Hellersdorfer Hochschuldach

Die Berliner Stadtwerke haben der ASH eine Photovoltaikanlage gebaut

Solarstrom vom Hellersdorfer Hochschuldach

Auch die Alice-Salomon-Hochschule setzt nun auf Photovoltaik. © Mathias Voelzke
Auch die Alice-Salomon-Hochschule setzt nun auf Photovoltaik. © Mathias Voelzke

Die Alice-Salomon-Hochschule in Helle Mitte deckt künftig einen Teil ihres Strombedarfs mit Photovoltaik. Dafür haben die Berliner Stadtwerke auf dem Dach der Bildungseinrichtung eine 97 Kilowatt starke Solaranlage installiert. Deutschlands größte staatliche Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung kommt damit ihrem Ziel der Klimaneutralität einen großen Schritt näher. 

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Zurück zum Holz – Comeback eine Uralt-Baustoffs

Digitale Plattform stellt architektonische Perlen aus der Region vor

Zurück zum Holz – Comeback eines Baustoffs

Ein uralter Werkstoff erlebt momentan ein Revival. Klimaschonend, nachwachsend und leistungsfähig erobert Holz die Architekturszene. Auch das Land Berlin baut und plant inzwischen vielfach mit Holz, um klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Vergangene Woche ist eine digitale „Holzbau-Plattform“ online gegangen, die mehr als 70 innovative Projekte aus der Region vorstellt. Auch fünf Marzahn-Hellersdorfer Bauten sind vertreten.

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Maskenpflicht an Schulen wird ausgeweitet

Außerdem soll der Unterrichtsbeginn entzerrt werden

Maskenpflicht an Schulen wird ausgeweitet

Alle Jahrgänge an den weiterführenden Schulen müssen ab Mittwoch auch im Unterricht Maske tragen. © skif, Adobe Stock
Alle Jahrgänge an den weiterführenden Schulen müssen ab Mittwoch auch im Unterricht Maske tragen. © skif, Adobe Stock

Ab Mittwoch, dem 18. November, gilt an allen weiterführenden und beruflichen Schulen Berlins eine vollständige Maskenpflicht. Das hat die Senatsbildungsverwaltung am Freitagnachmittag mitgeteilt. Alle Schülerinnen und Schüler sowie das Personal an den Schulen müssen demnach bis auf Weiteres im gesamten Gebäude, im Unterricht und auf dem Schulgelände Mund und Nase bedecken.

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Demokratie in der Vertrauenskrise? Online-Talk mit Petra Pau

Auftakt der Veranstaltungsreihe Gesellschaft zwischen Krise und Aufbruch

Online-Talk mit Petra Pau

Gehört zu den Gästen der Auftaktveranstaltung: Petra Pau
Gehört zu den Gästen der Auftaktveranstaltung: Petra Pau

Politikverdrossenheit, Medienschelte, Misstrauen gegenüber der Forschung: Stecken wir in einer Vertrauenskrise und wenn ja, was lässt sich dagegen tun? Um diese und andere Fragen geht es am Montag, dem 16. November, um 19 Uhr in einem Online-Talk der Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf. 

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MUF der zweiten Generation geht an den Start

Mit Apartments und Kita: neue Geflüchtetenunterkunft am Murtzaner Ring 68

MUF der zweiten Generation geht an den Start

MUF 2.0 heißt die neue Generation von modularen Geflüchtetenunterkünften in Berlin. Am Murtzaner Ring 68 in Marzahn-Süd ist nun der erste Standort fertiggestellt worden. Ende November sollen die ersten Bewohner*innen ihr neues Zuhause beziehen können. Die zwei rechtwinklig angeordneten Baukörper bieten Platz für 431 Menschen und noch dazu für eine öffentliche Kita. 

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Ein neues Zuhause für 35.000 Medien

Bibliothek Kaulsdorf-Nord ist jetzt im Corso zu Hause

Ein neues Zuhause für 35.000 Medien

Anke Drewas, Benita Hanke und Martina Kubicki (v. l. n. r.) präsentieren die neuen Bibliotheksräume.
Anke Drewas, Benita Hanke und Martina Kubicki (v. l. n. r.) präsentieren die neuen Bibliotheksräume.

Eigentlich sollte es eine kleine Feier geben. So eine neue Bücherei eröffnet ja nicht alle Tage. Doch der Teil-Lockdown hat die Pläne durchkreuzt. Ohne jegliches Tamtam gingen am Montag um 12 Uhr die Türen der Stadtteilbibliothek Kaulsdorf-Nord fürs Publikum auf. Und obwohl der Betrieb vorerst nur auf Sparflamme läuft, weil Lesungen, Kurse und Ausstellungen pandemiebedingt gestrichen wurden, sind Anke Drewas und ihr Team überglücklich, dass der Umzug vom Cecilienplatz ins Einkaufszentrum Hellersdorfer Corso (demnächst „Forum Kienberg“, Neue Grottkauer Straße 5) nun vollbracht ist.  

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Eintrachts Vision für den Rosenhag

So könnte die Sportstätte in Mahlsdorf irgendwann einmal aussehen

Eintrachts Vision für den Rosenhag

© Ahner Landschaftsarchitektur
© Ahner Landschaftsarchitektur

Sporthalle, Boulderwand und Gymnastikwiese, eine Finnbahn, die sich durch das Gelände schlängelt, in den Boden eingelassene Trampoline, ein Soccer-Court, Basketballkörbe, ein Hindernis­parcours, zusätzliche Umkleidekabinen, ein weiterer Tennisplatz, eine Calisthenics-Anlage und noch viele weitere Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – so sieht sie aus: die Vision für den Ausbau der Sportanlage „Am Rosenhag“.

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Ein Abschied in Würde

Trotz riesiger Nachfrage: Theodorus Hospiz kann nur wenige Gäste aufnehmen

Ein Abschied in Würde

Deutschlandweit gibt es 240 stationäre Hospize, davon zwölf in Berlin. Eines davon ist das Theodorus Hospiz Marzahn (Blumberger Damm 231). In der Pflegeeinrichtung werden unheilbar Erkrankte auf ihrem letzten Weg begleitet. Der Personalspiegel liegt weit höher als in Pflegeheimen. Die Aufnahme erfolgt auf der Grundlage eines Gutachtens. Für 16 Betten sind 30 Vollzeitstellen vorgesehen, davon 22 direkt für die Aufgaben der Pflege. Weil zurzeit aber weniger Personal zur Verfügung steht, wird zugunsten der Betreuungsqualität die Zahl der Gäste entsprechend reduziert. 

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Mühle ohne Müller

Betrieb des Marzahner Wahrzeichens ist aber weiterhin gesichert

Mühle ohne Müller

Bockwindmühle Marzahn, © pressefoto-uhlemann.de
Bockwindmühle Marzahn, © pressefoto-uhlemann.de

Das ging schnell. Simon Rehle, der erst im Mai die Nachfolge von Jürgen Wolf als Müller der Marzahner Bockwindmühle angetreten hatte, ist nicht länger im Dienst. Über die Gründe der Trennung wollte sein Arbeitgeber gegenüber der „Hellersdorfer“ keine Angaben machen. 

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Marzahn-Hellersdorf zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen

Gefährlichster Ort sind die eigenen vier Wände // mehr Fallzahlen in der Krise

Bezirk zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen

Von anzüglichen Bemerkungen auf der Straße und ungewollten Berührungen am Arbeitsplatz über Stalking, Cybermobbing, Bedrohungen, Demütigungen und ökonomische Misshandlung bis hin zu Schlägen, Tritten, Vergewaltigung und Tötung: Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Und jede kann es treffen – egal, wo sie lebt, woher sie kommt, wie alt sie ist oder welchen Bildungsgrad und sozialen Status sie hat. Am gefährlichsten leben Frauen noch immer in den eigenen vier Wänden. Die Täter: Ehemänner, Freunde, Ex-Partner.

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Blau-Liebhaber und Seuchen-Reporter

Journalist Kai Kupferschmidt ist gerade schwer gefragt

Blau-Liebhaber und Seuchen-Reporter

Kai Kupferschmidt Ende Oktober bei einer Lesung in der Mark-Twain-Bibliothek
Kai Kupferschmidt Ende Oktober bei einer Lesung in der Mark-Twain-Bibliothek

„Alle Journalisten, die ich kenne, sind gierige Leser“, sagt Kai Kupferschmidt. Auch er habe als Kind jede Menge Zeit in Bibliotheken verbracht. „Ich kann mich gut daran erinnern, immer viel zu viele Bücher mit nach Hause genommen zu haben.“ 

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Sieben grüne Schattenspender für den Joker

Eine Baumpflanzaktion – viele Profiteure

Sieben grüne Schattenspender für den Joker

So geht Berufsorientierung: Auf einem Nachbargrundstück des Jugendklubs Joker (Alte Hellersdorfer Straße 3) haben Jugendliche der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule und der Caspar-David-Friedrich-Oberschule im Oktober sieben Bäume gepflanzt. 

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Was wird aus der Sportlerehrung?

4 Fragen an ... Konstanze Dobberke, Leiterin der AG Sportlerehrung

Was wird aus der Sportlerehrung?

Die Sportlerehrung hat eine lange Tradition im Bezirk. Jetzt steht fest: Sie findet nicht wie angesetzt im Januar statt. Ob überhaupt Auszeichnungen für die im Corona-Jahr 2020 erbrachten Leistungen vorgenommen werden sollen, verrät Konstanze Dobberke vom Bezirkssportbund im Interview mit der „Hellersdorfer“.

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Marzahner Eiskönigin beschert magische Momente

Alexandra Neubert tritt als Elsa-Double auf

Magische Momente mit Marzahner Eiskönigin 

Alexandra Neubert hat einen zauberhaften Nebenjob: Für Geburtstage, Kitafeste und öffentliche Veranstaltungen schlüpft sie in die Rolle der beliebten Disney-Figur Elsa und entführt ihr Publikum mit Tanz, Schauspiel und Gesang eine Stunde lang in eine frostig-schöne Märchenwelt. Vor allem die Kleinen sind hin und weg, wenn die 38-Jährige in ihrem eisblauen Prinzessinnen-Kleid auftaucht.

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Der Schulpreis kennt nur das Engagement

Ob Sekretärin, Küchenfrau oder Lehrer:

Der Schulpreis kennt nur das Engagement

Ob Lehrer, Erzieher oder Mitglied der Schulleitung, ob Hausmeisterin, Raumpflegerin, Lesepatin, Fördervereinsmitglied, sozial Arbeitende oder Schülersprecher – vor dem Marzahn-Hellersdorfer Schulpreis, ins Leben gerufen von Bildungsstadtrat Gordon Lemm (SPD), sind alle gleich.

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Mit dem Fuß geht es auch

Ehm-Welk-Bibliothek zeigt Fotos von Sven Kocar

Mit dem Fuß geht es auch

Auf dem Balkon der Wohnung seiner Eltern am Blumberger Damm demonstriert Sven Kocar, wie er mit dem Fotoapparat arbeitet.
Auf dem Balkon der Wohnung seiner Eltern am Blumberger Damm demonstriert Sven Kocar, wie er mit dem Fotoapparat arbeitet.

Die Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“ zeigt gegenwärtig unter dem Titel „Lichtblicke eines Fußfotografen“ eine Ausstellung mit Fotos von Sven Kocar. Bei den Werken handelt es sich um sehenswerte Arbeiten mit besonderen Perspektiven auf die Dinge.

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Bits und Bytes im Blut

Vorgestellt in unserer Rubrik Und, was machen Sie beruflich: Dominik Wolff

Bits und Bytes im Blut

Dominik Wolff repariert Laptops, baut PCs und entwickelt Software-Lösungen
Dominik Wolff repariert Laptops, baut PCs und entwickelt Software-Lösungen

Er ist ein Kind der Generation Y. In den späten 1990er Jahren geboren, zählt Dominik Wolff zu den ersten Digital Natives überhaupt. Eine gewisse Technik-Affinität wurde ihm also quasi in die Wiege gelegt. Doch der gebürtige Rheinländer hat im Vergleich zu seinen Altersgenossen noch mal besonders viele Bits und Bytes im Blut.

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Kann eine Paartherapie trotz Trennung sinnvoll sein?

Teil 3 unserer Rubrik Ich hab da mal 'ne Frage

Paartherapie trotz Trennung sinnvoll?

© Prostock-studio, Adobe Stock
© Prostock-studio, Adobe Stock

Mein Mann und ich, wir trennen uns. Die Kinder (5 und 9 Jahre alt) wissen schon Bescheid. Er hat auch eine neue Wohnung in der Nähe gefunden und zieht demnächst aus. Als es in unserer Beziehung heftig zu kriseln begann, hatte ich ihn mehrfach darum gebeten, mit mir eine Eheberatung aufzusuchen – keine Chance. Er wiegelte jedes Mal ab und meinte nur, so was würden wir nicht brauchen. Jetzt, wo es zu spät ist, wäre er dazu bereit. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll und befürchte, er könnte sich falsche Hoffnungen machen. Wie sehen Sie das: Kann eine Paartherapie trotz Trennung sinnvoll sein?

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Ausgebremst und vom Rad gezerrt


Aus dem Gerichtssaal: Nach Beinahe-Unfall auf Supermarkt-Parkplatz:

Ausgebremst und vom Rad gezerrt

© Robert Kneschke - Fotolia.com
© Robert Kneschke - Fotolia.com

Der Autofahrer will sich in ein gutes Licht stellen. „Wenn ich nicht so schnell reagiert hätte, wäre es sicherlich zur Kollision mit dem Radfahrer gekommen“, sagt Jan S.* vor dem Amtsgericht. Der Radler dagegen habe nach seinem riskanten Manöver auf einem Parkplatz ohne ein Zeichen von Einsicht und Entschuldigung seinen Weg fortgesetzt. „Deshalb wollte ich ihn zur Rede stellen“, gesteht der 53-jährige Familienvater. Vielleicht habe er sich „im Ton vergriffen“. Laut Anklage war es mehr: S. muss sich wegen Nötigung und Körperverletzung verantworten. 

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