ARTIKEL-ARCHIV

Streetart-Spaziergang durch Hellersdorf

Ausflugstipp jenseits des Wuhle-Wanderwegs und der Gärten der Welt

Streetart-Spaziergang durch Hellersdorf

In den vergangenen Monaten haben viele das Spazierengehen für sich entdeckt. Wer die bekannten Routen inzwischen satt hat und noch dazu hungrig nach Kunst ist, findet vielleicht Gefallen an einer Graffiti-Tour durch das Graben- und Kienbergviertel.

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Vor dem Rathaus weht die Roma-Flagge

Marzahn-Hellersdorf setzt Zeichen der Solidarität

Vor dem Rathaus weht die Roma-Flagge

Mit neun weiteren Berliner Bezirken hat Marzahn-Hellersdorf am 8. April den 50. Jahrestag des Welt-Roma-Kongresses gefeiert. Als Zeichen der Solidarität mit den Angehörigen der größten europäischen Minderheit wurde vor dem Rathaus in Helle Mitte die Roma-Flagge – ein rotes Rad auf blau-grünem Grund – gehisst. 

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Kostenfreie FFP2-Masken für Bedürftige: Das sind die Ausgabestellen

Verteilung startet am 7. April

Kostenfreie FFP2-Masken für Bedürftige:

Das sind die Ausgabestellen

Seit letzter Woche muss u. a. im öffentlichen Nahverkehr FFP2-Maske getragen werden. © ArTo, Adobe Stock
Seit letzter Woche muss u. a. im öffentlichen Nahverkehr FFP2-Maske getragen werden. © ArTo, Adobe Stock

Einkaufen, Bus und Bahn fahren, Arztbesuch: Seit einer Woche geht in Berlin nicht mehr viel ohne FFP2-Masken. Weil diese aber auch nicht ganz günstig sind, stellt die Senatsverwaltung für Soziales Geringverdiener*innen in Berlin zunächst 1,6 Millionen Masken kostenlos zur Verfügung. Am Dienstag hat die Lieferung auch Marzahn-Hellersdorf erreicht. Am heutigen Mittwoch (7. April) beginnt die Ausgabe.

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Fahrplanwechsel am 11. April: Verstärkerfahrten werden verlängert

Längere Betriebszeit für den X69er Bus // Die Tatras sind nicht totzukriegen

Fahrplanwechsel am 11. April: Verstärkerfahrten werden verlängert

Zum Fahrplanwechsel am 11. April haben die Berliner Verkehrsbetriebe auch Änderungen auf Abschnitten in Marzahn-Hellersdorf angekündigt. Den X69er Bus (Marzahn-West, Köthener Straße «» Köpenick, Müggelschlößchenweg) lässt die BVG nun täglich bis 24 Uhr und am Samstag bereits ab 7 Uhr fahren. In einer Pressemitteilung heißt es, damit solle eine bessere Anbindung an das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) gewährleistet werden. 

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Immer der Wuhle entlang

Wirtschaftsförderung hat einen neuen Wander-Flyer herausgegeben

Immer der Wuhle entlang

Der Wuhletal-Wanderweg war schon vor der Pandemie und dem Hype ums Spazierengehen ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Auf einer Gesamtlänge von knapp 15,5 Kilometern führt die reizvolle Verbindung vom Ursprung der Wuhle in Ahrensfelde bis zu deren Mündung in die Spree in Köpenick. Die Wirtschaftsförderung des Bezirks hat nun einen neuen Flyer herausgegeben, der die Wanderroute gut beschreibt. Er ist in der Tourist-Information (Hellersdorfer Straße 159) erhältlich, steht aber auch online als Download bereit.

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Schon mal ein Konzert auf die Beine gestellt?

FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf sucht Teilnehmende für Musik-Projekt 

Schon mal ein Konzert auf die Beine gestellt?

© Stefan, Adobe Stock
© Stefan, Adobe Stock

Die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf beteiligt sich an der bundesweit einmaligen Kampagne #MusikerFürMusikerBerlin. Für das Projekt „Konzertgeber*in“ werden nun Ü26-Jährige gesucht, die gerade ohne Arbeit sind und Lust darauf haben, Konzerte auf die Beine zu stellen – mit allem, was dazu gehört: Planung, Vorbereitung, Durchführung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Freiwilligen ermöglichen mit ihrem Engagement die kulturelle Teilhabe von Menschen in sozialen Einrichtungen und helfen gleichzeitig mit, freischaffenden und von der Pandemie gebeutelten Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu geben.

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Neue Kita in Biesdorf digital eröffnet

Die Einrichtung in der Heeresstraße nimmt am 1. April ihren Betrieb auf

Neue Kita in Biesdorf digital eröffnet

Kein rotes Band und kein Empfang: Ohne großes Tamtam ist am Montag der neue Kindergarten in der Heesestraße 12 eröffnet worden. Pandemiebedingt verzichtete Stephanie Müller, Geschäftsführerin der Wuhlewanderer gGmbH, auf die übliche Einweihungsfeier mit Eltern, Kindern, Bauleuten und Gästen aus Politik und Verwaltung. Dafür gab sie via Livestream einen ersten Einblick in die frisch fertiggestellte Einrichtung. „Es war für uns die erste Veranstaltung dieser Art und sehr ungewohnt“, gestand die Chefin des freien Trägers anschließend.

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Gratis-Schnelltests im Bezirk – Wie, wann und wo?

Kampf gegen die dritte Corona-Welle

Gratis-Schnelltests im Bezirk – Wie, wann, wo?

Seit dem 8. März können sich Berlinerinnen und Berliner einmal wöchentlich kostenlos auf das Coronavirus schnelltesten lassen. Nach dem ersten großen Ansturm war es zuletzt in den offiziellen Testzentren des Landes Berlin und an vielen der neu eingerichteten Test-to-go-Stationen merklich ruhiger geworden. Doch das dürfte sich nun ändern und zwar nicht nur weil die Osterfeiertage bevorstehen. Ab Mittwoch gilt: Wer Shoppen, zum Friseur oder ins Museum möchte, benötigt einen tagesaktuellen negativen Corona-Test. In Marzahn-Hellersdorf bekommt man diesen an mehreren Stellen. Ein Überblick:

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Mit einer Geschenkpatenschaft zu Ostern die Wildvogelstation im Wuhletal unterstützen

Die Wildvogelstation im Wuhletal kann Unterstützung gut gebrauchen

Ostergeschenk-Tipp: eine Vogelpatenschaft 

Über Tausend kranke oder verletzte Wildvögel wurden im vergangenen Jahr zur Pflege und Wiederauswilderung in die Obhut der NABU-Wildvogelstation auf dem Gelände des ehemaligen Biesdorfer Forsthauses gebracht. Bei so vielen „Übernachtungsgästen“ fallen hohe Versorgungskosten an. Deshalb ist die berlinweit einmalige Einrichtung auf Spenden angewiesen. Aktuell wirbt der NABU damit, Wildvogelpatenschaften zu Ostern zu verschenken.

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Für mehr Baumpflanzungen fehlt die Kraft

Bezirk lässt über zwei Millionen Euro verfallen

Für mehr Baumpflanzungen fehlt die Kraft

Für die Pflanzung von Straßenbäumen und die Pflege von Grünanlagen in den Bezirken hatte der Senat für die Jahre 2020 und 2021 zusätzlich 60 Millionen Euro locker gemacht, doch in Marzahn-Hellersdorf stottert die sogenannte „Grünbauoffensive“. Weil Bezirksstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) nicht genügend Leute hat, um die vielen Aufgaben im Grünbereich zu stemmen, sind nun über zwei Millionen Euro verfallen.

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Einwohnerversammlung 2.0: So lief der Start ins neue Format

Digitaler Stadtteildialog zu Marzahn

So lief die erste Einwohnerversammlung 2.0

Wann bekommt die Bockwindmühle wieder einen Müller? Was wird gegen die Rattenplage am Helene-Weigel-Platz getan? Wie geht es mit den großen Verkehrsprojekten voran? Wo in Marzahn kommen neue Wohnungen hin und an welchen Standorten entstehen neue Schulen? Um diese und andere Fragen ging es am vergangenen Freitag bei der ersten Online-Einwohnerversammlung des Bezirks. Für alle, die es verpasst haben, ist hier ein kleiner Abriss der besprochenen Themen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Der Bezirk sucht seine Sportplatzhelden

Noch bis 28. März sind Vorschläge für die etwas andere Sportlerehrung gefragt

Der Bezirk sucht seine Sportplatzhelden

Die letzte Sportlerehrung fand im Januar 2020 statt, noch bevor in Deutschland die ersten Corona-Fälle bekannt wurden.
Die letzte Sportlerehrung fand im Januar 2020 statt, noch bevor in Deutschland die ersten Corona-Fälle bekannt wurden.

Es ist gute Tradition in Marzahn-Hellersdorf, einmal im Jahr herausragende Sportlerinnen und Sportler auszuzeichnen und vorbildliches ehrenamtliches Engagement in den Vereinen zu honorieren. Diesmal aber wird die Sportlerehrung etwas anders ausfallen als sonst. Statt rappelvollem Arndt-Bause-Saal im Januar heißt es nun Open-Air-Event im Juni. Völlig neu sind auch die Kategorien: „Höher, schneller, weiter“ rückt eher in den Hintergrund. Neben persönlichen Bestleistungen werden Sportsleute gewürdigt, die Kreativität, Solidarität und besonderen Einsatz in der Krise gezeigt haben – sowohl im Verein als auch abseits der Sportplätze und -hallen. Bis 28. März können die Klubs noch Vorschläge einreichen.

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Frühjahrsputz und Pflanzaktionen in Hellersdorf und Marzahn

Urban Gardening: Acht Orte werden fit für die neue Jahreszeit gemacht

Frühjahrsputz und Pflanzaktionen 

Für nächste Woche hat sich der Frühling angekündigt. An diesem Samstag, also dem 20. März, wollen die Macher*innen der Paradiesgärten schon mal gemeinsam mit verschiedenen Einrichtungen und Bewohner*innen insgesamt acht Orte im Bezirk aufhübschen und fit für die neue Jahreszeit machen. Es wird Müll gesammelt und gegärtnert. Dabei kommen Frühblüher, Kräuter und essbare Zwiebeln in die Erde. Wer Lust hat, darf gern mitmachen – mit Maske und Abstand, ist klar.

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Heute: Einwohnerversammlung im Livestream

Digitaler Stadtteildialog zu Marzahn am 19. März von 17 bis 20 Uhr

Heute: Einwohnerversammlung im Livestream

Unter der Überschrift „Wie steht’s um meine Bezirksregion?“ findet am heutigen Freitag, dem 19. März, der erste von zunächst drei digitalen Stadtteildialogen statt. Die moderierte Diskussionsrunde mit Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle und den Bezirksstadträtinnen und -stadträten wird ab 17 Uhr live im Internet übertragen. Zuschauende werden über die aktuellen Entwicklungen und Vorhaben in Marzahn auf dem Laufenden gehalten und bekommen Gelegenheit, über einen Chat Fragen zu stellen.

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Berlins Hunde-Hotspots: Marzahn-Hellersdorf auf Platz drei

11.183 steuerlich gemeldete Vierbeiner in Marzahn-Hellersdorf

Berlins Hunde-Hotspots: Bezirk auf Platz drei

Symbolfoto: anzeigen, Adobe Stock
Symbolfoto: anzeigen, Adobe Stock

Der Trend zum Hund hält in Marzahn-Hellersdorf weiter an. Die Zahl der gemeldeten Fellnasen lag 2020 bei 11.183. Das sind 272 mehr als im Vorjahr. Nur in Pankow (12.791) und in Steglitz-Zehlendorf (11.211) sind noch mehr Vierbeiner mit Steuermarke unterwegs. 

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Neue Impulse für die Alte Hellersdorfer Straße

Quartiersmanagement legt jetzt mit den ersten Aktionen los

Neue Impulse für die „Alte Hellersdorfer

Das Leben im Gebiet rund um die Alte Hellersdorfer Straße ist nicht immer leicht. Viele Menschen müssen hier mit wenig Geld auskommen. Die Wohnverhältnisse sind teilweise sehr beengt. Es gibt viele Alleinerziehende und fast die Hälfte der Kinder wächst in Armut auf. Gemeinsam mit der Bewohnerschaft, den Einrichtungen vor Ort und dem Bezirksamt soll nun ein vom Senat eingerichtetes Quartiersmanagement den Kiez im Hellersdorfer Nordwesten zwischen Landsberger Chaussee und Eisenacher Straße stabilisieren und voranbringen. 

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So funktioniert die Rückkehr zum kostenlosen Mittagessen

Die Schulleiterin der Beatrix-Potter-Grundschule berichtet

Rückkehr zum kostenlosen Mittagessen

Schulleiterin Barbara Reich in der Mensa
Schulleiterin Barbara Reich in der Mensa

Gemeinsame Mahlzeiten haben an der Beatrix-Potter-Grundschule (Ludwigsfelder Straße 7) einen hohen Stellenwert. Normalerweise essen ausnahmslos alle 628 Kinder in der Hellersdorfer Schule sowohl Frühstück als auch Mittag. „Wir machen das seit der Einführung des kostenlosen Mittagessen in Berlin und es hat sich bewährt“, sagt Schulleiterin Barbara Reich.

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Eine Lobby für „Weiße Einhörner“

Mahlsdorfer Verein setzt sich für autistische Kinder ein

Eine Lobby für „Weiße Einhörner"

 

Der Verein „White Unicorn“ macht sich für die Interessen von Autisten stark, insbesondere den Kindern. Er will ihnen einen besseren Start in das Leben ermöglichen, indem er unter anderem Zugang zum regulären Schulunterricht schafft. Der Verein besteht seit fünf Jahren und ist in Mahlsdorf angesiedelt. 

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Hier spielt im Juni die Musik

Marzahn-Hellersdorf ist Partnerbezirk der legendären Fête

Hier spielt im Juni die Musik

Der Kulturmanager, Journalist und PR-Berater Björn Döring kuratiert die Fete de la Musique seit 2018. © Jim Kroft
Der Kulturmanager, Journalist und PR-Berater Björn Döring kuratiert die Fete de la Musique seit 2018. © Jim Kroft

Am 21. Juni feiern Millionen Menschen die Fête de la Musique. Was 1982 in Paris seinen Anfang nahm, hat längst die Plätze, Parks und Straßen Hunderter Städte rund um den Globus erreicht. Seit 1995 steigt die Party zur Sommersonnenwende mit Gratis-Konzerten an allen Ecken auch in Berlin. Letztes Jahr allerdings musste ausgerechnet die Jubiläumsausgabe in der Hauptstadt wegen Corona in die digitale Welt wandern. Ob diesmal wieder mehr Musik draußen vor Publikum möglich sein wird, kann niemand genau sagen. Sicher ist aber: Die Fête findet auf jeden Fall statt und die Scheinwerfer sind diesmal auf Marzahn-Hellersdorf gerichtet. Wie es der Außenbezirk in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten geschafft hat, verrät Fête-Kurator Björn Döring im Interview. 

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Willkommen in der Großstadt-Wildnis

Caroline Thiem und Toni Becker sind die neuen Stadtnatur-Ranger*innen 

Willkommen in der Großstadt-Wildnis

Caroline Thiem und Toni Becker sind gerade auf dem Weg zu der Fuchshöhle, die sie beim letzten Streifzug durch die Hönower Weiherkette zufällig entdeckt haben, als ein Rotkehlchen ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es ist Anfang Februar, die Temperaturen liegen im zweistelligen Minusbereich und das Landschaftsschutzgebiet im Hellersdorfer Norden schlummert unter einer weißen Puderschicht.

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Allein und erziehend im Lockdown

Infoveranstaltung für Ein-Eltern-Familien am 30. März

Allein und erziehend im Lockdown

© Strelciuc, Adobe Stock
© Strelciuc, Adobe Stock

Die Zahl der Eltern im Bezirk, die ihre Kinder allein aufziehen, ist alles andere als klein: Etwa 11.900 Mütter und Väter kümmern sich ohne Partner um den Nachwuchs. Das Leben in diesen Familien sei „genauso glücklich oder unglücklich, so perfekt oder chaotisch wie in anderen Familien auch“, stellt die Koordinatorin des bezirklichen Netzwerks für Alleinerziehende Marzahn-Hellersdorf, Manja Finnberg, klar. Allerdings kämpfen Alleinerziehende mit einem großen Widerspruch: Sie leisten zwar tagein tagaus eine ganze Menge, erhalten dafür jedoch nur wenig gesellschaftliche Anerkennung.

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Statt Wohnungsbau nun Bildungscampus?

Pläne für die Freifläche am Auerbacher Ring haben sich geändert

Statt Wohnungsbau nun Bildungscampus?

Der Schulneubau ist und bleibt in Marzahn-Hellersdorf die größte kommunalpolitische Herausforderung. Viele Einrichtungen haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht oder bereits überschritten und eine Trendwende bei der Entwicklung der Schülerzahlen ist nicht in Sicht. Allein bis 2030 hat der Bezirk 13 neue Standorte in der Planung (siehe Karte). Ob das reicht, ist fraglich. Sollte der Wohnungsneubau in dem Tempo weitergehen wie zuletzt, wird es eng.

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Das Erstlingswerk eines Kaulsdorfers

Ab sofort im Handel: "Die Oase der Feen" 

Das Erstlingswerk eines Kaulsdorfers

Drei Jahre lang hat Rainer Kempe, Jahrgang 1948, an seinem Erstlingswerk gearbeitet, dann war es reif für die Veröffentlichung. „Es ist gar nicht unbedingt meine Absicht gewesen, ein Buch herauszubringen“, berichtet der Mann aus Kaulsdorf.

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Neubaupläne reißen ein Loch in die Nahversorgung

Der Cecilienplatz im Wandel

Baupläne reißen Loch in die Nahversorgung

Die Entwicklung am Cecilienplatz treibt viele Menschen um. Es gibt Pläne zu einer Neubebauung, aber unklar ist, ob und wann diese umgesetzt werden. Die Anwohner sehen, dass sich ihr Kiez verändert, wissen aber nicht, wohin die Reise gehen wird.

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Die Letzten fühlen sich im Stich gelassen

Gewerbemieter-Mobbing am Cecilienplatz 10

Die Letzten fühlen sich im Stich gelassen

„Noch nie zuvor in meinem Leben habe ich mich so schlecht behandelt gefühlt“, sagt Sabine Böhm. Die Zahnärztin hat ihre Praxis am Cecilienplatz 10 und damit in einer dem Abriss geweihten Immobilie. Der Mietvertrag läuft noch bis 2024 und das scheint Eigentümer und Hausverwaltung offensichtlich nicht so recht zu schmecken. Obwohl noch immer nicht klar ist, wann die Gebäude für die neuen Häuser weichen müssen, werde schon jetzt systematisch versucht, sie aus den Räumen „rauszumobben“, beschwert sich die Medizinerin.

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„Sie malen ja wie Antje Püpke!“

Die Kaulsdorfer Illustratorin hat in der Region einen guten Ruf

„Sie malen ja wie Antje Püpke!“

In unserer Serie „Einfach machen!“ stellen wir Menschen vor, die sich in besonderer Weise für den Bezirk engagieren. Wenn Antje Püpke (53) am Künstlertisch den Stift ansetzt, ist sie mit Fantasie und Charme voll dabei, und garantiert sitzt ihr auch der berühmte Schelm im Nacken. Schon in Kindertagen entwickelte sie eine Vorliebe für Karikaturen. Breiter aufgestellt als Illustratorin und Grafikdesignerin, wurde die Kaulsdorferin besonders in den letzten Jahren bekannt. Auch im Bezirk weiß man ihre Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt ihr Engagement für das lokale Kulturleben zu schätzen. 

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Marzahner Handwerksbetrieb will Zukunft gemeinsam gestalten

Gebäudeservice Wodara GmbH veröffentlicht zweite Gemeinwohl-Bilanz

Firma will Zukunft gemeinsam gestalten

Woran bemisst sich der wirtschaftliche Erfolg einer Firma? An Profit um jeden Preis? Nicht nach dem Verständnis von Mario Wodara. Der Geschäftsführer eines mittelständischen Handwerksunternehmens mit Sitz in Marzahn steht hinter der Idee der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Sie baut auf den Werten Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung auf und versteht sich als Alternative zum kapitalistischen Wirtschaftsmodell. 

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Ein Ökokonto für das Wuhletal

Projekt soll vorzeitigen Naturausgleich bei Bauvorhaben möglich machen

Ein Ökokonto für das Wuhletal

Der Bauboom hält noch immer an und meistens verschwinden erhaltenswerte Frei-, Grün- und Naturflächen. Derartige Verluste, verursacht durch den Bau neuer Wohngebäude, Büro- und Geschäftshäuser, Schulen oder Turnhallen, müssen von den Bauträgern bekanntlich wieder wettgemacht werden. Mithilfe sogenannter Ökokonten will Berlin die Ausgleichsmaßnahmen nun besser bündeln. 

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Die Traumfängerin

Aus unserer Rubrik "Und, was machen Sie beruflich?": Ann Bliß (36)

Die Traumfängerin

Während ihrer Schulzeit war die heute 36-jährige Ann Bliß als Kinderreporterin in Hellersdorf unterwegs. Später schrieb sie Kurzgeschichten und sogar ein Sachbuch. Ihre Begabung sind Bilder – gemalt, geschrieben, und jetzt sind es vor allem die Bilder in Träumen ihrer Klienten. Wer zu ihr in den schön gestalteten Praxisraum in der Lily-Braun-Straße kommt, der ist bereit, sein Innerstes preiszugeben. Zum Beispiel dann, wenn ein immer wiederkehrender Traum ein Rätsel aufgibt, vielleicht sogar quält und auf Verstehen pocht.

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Dank einer jungen Initiative geht‘s dem Müll an den Kragen

Junge Initiative setzt sich für einen sauberen Bezirk ein

Hier geht's dem Müll an den Kragen

Müll gehört in die Tonne und nicht auf den Boden oder ins Gebüsch – das weiß doch eigentlich jedes Kind. Leider gibt es trotzdem noch genügend Leute, die es einfach nicht kapieren wollen und ihre Abfälle achtlos in der Natur entsorgen. In Marzahn-Hellersdorf hat sich nun eine Initiative zusammengefunden, die regelmäßig loszieht, um die Kieze hier sauberer und lebenswerter zu machen. Mit Handschuhen, Greifzangen, Müllbeuteln und neuerdings auch Visieren ausgestattet durchstreifen sie Grünanlagen und Parks. 

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Freie Schule in Mahlsdorf unter Beobachtung

Verbindung zu Rechtsextremisten: Die Vorwürfe mehren sich

Freie Schule in Mahlsdorf unter Beobachtung

Die Freie Schule am Elsengrund steht in Verdacht, Kontakte zu Rechtsextremen zu unterhalten und deren Gedankengut Vorschub zu leisten. Einige Vorwürfe stehen schon eine Weile im Raum, haben aber durch einen Beitrag im WDR noch mal Auftrieb bekommen. Sogar das Abgeordnetenhaus beschäftigte sich damit. Die Senatsbildungsverwaltung wird die Schule erneut überprüfen. Die Einrichtung selbst weist die Anschuldigungen zurück. 

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Auslandspraktikum trotz Pandemie

Kids & Co und das Projekt "IdeAl für Berlin" machen es möglich

Auslandspraktikum trotz Pandemie

Ein Auslandspraktikum kann Türen in die Arbeitswelt öffnen, trotz scheinbarem Stillstand in der Pandemie. Das erlebte Maria (19) nach zwei Monaten in Griechenland. Bei Projektstart mit dem IdA-Team des Vereins Kids & Co zunächst noch ohne klare berufliche Pläne, arbeitete sie in der Altstadt von Alexandroupolis in einer kleinen, familiär geführten Patisserie. 

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Auf dem Abstellgleis

Die Corona-Krise macht den Modelleisenbahnern zu schaffen

Auf dem Abstellgleis

Seit Monaten schon stehen bei der IG Modellbahn Hellersdorf die Züge still. Die Corona-Pandemie hat Holger Voigt und seine Mitstreiter ausgebremst. Statt mindestens einmal pro Woche im Ladenlokal am Boulevard Kastanienallee ihrem Hobby zu frönen und an den verschiedenen Anlagen zu tüfteln, sind die Freunde der kleinen Loks auf ihre eigenen vier Wände zurückgeworfen. Das Miteinander fehlt dem eingeschworenen Haufen. Sorgen bereitet den Bahn-Enthusiasten aber vor allem, dass durch die ausgefallenen Veranstaltungen im letzten Jahr nun Ebbe in der Kasse herrscht.

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Sich Zeit für Senioren nehmen

Neuer Betreuungsdienst im Bezirk: Home Instead bietet Unterstützung im Alltag

Sich Zeit für Senioren nehmen

Auch wenn das morgendliche Anziehen immer schwerer fällt, Staubsaugen zum Kraftakt wird oder andere alltägliche Aufgaben nicht mehr so leicht von der Hand gehen, wünschen sich die meisten älteren Menschen weiterhin ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung. Der von den Pflegekassen anerkannte häusliche Betreuungsdienst „Home Instead“ will das ermöglichen und unterstützt exakt so, wie Senioren und ihre Angehörigen es brauchen. Seit Mitte Februar gibt es das Angebot auch in Marzahn-Hellersdorf.

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Was, wenn er nicht heiraten will?

Teil 6 unserer Rubrik Ich hab da mal 'ne Frage

Was, wenn er nicht heiraten will?

© Lightfield Studios, Adobe Stock
© Lightfield Studios, Adobe Stock

Ich bin seit zwölf Jahren mit meinem Freund zusammen. 2014 kam unsere wundervolle Tochter zur Welt. Sie trägt seinen Nachnamen, weil ich fest davon überzeugt war, dass wir eines Tages heiraten werden. Doch wann immer ich das Thema anspreche, weicht er aus oder klopft so doofe Sprüche wie: „Der Antrag kommt, wenn du es am wenigsten erwartest.“ Ich warte nun aber schon ziemlich lange. Das ist so frustrierend. Vielleicht liebt er mich ja weniger als ich ihn und will sich noch eine Hintertür offenhalten. Ich möchte ihm nicht die Pistole auf die Brust setzen, aber für mich ist Heiraten immer noch der schönste Liebesbeweis und mein sehnlichster Zukunftswunsch. Wie bekomme ich ihn dazu, Ja zu sagen?

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Haft nach Schüssen vor Flüchtlingsheim


Mann aus Hellersdorf ballerte mit Schreckschusspistole um sich

Haft nach Schüssen vor Flüchtlingsheim

© Robert Kneschke - Fotolia.com
© Robert Kneschke - Fotolia.com

Der junge Mann auf der Anklagebank wirkt unbekümmert. „Warum ich damals die Schreckschusswaffe bei mir hatte, weiß ich nicht“, sagt Nils F.* lächelnd. Er sei ein friedfertiger Mensch. Ein Spaß sei es vielleicht gewesen. „Ich kann mich absolut nicht an die Szene erinnern, ich war stark alkoholisiert“, erklärt der 28-Jährige. 

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Sein Meisterwerk: die Weltzeituhr

Bundesverdienstkreuz für den Biesdorfer Erich John

Sein Meisterwerk: die Weltzeituhr

Kaum ein Berliner kennt sie nicht: Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz. Ihr Schöpfer ist der seit 1968 in Biesdorf lebende Industriedesigner Erich John. Am vergangenen Freitag wurde der 89-Jährige mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel überreichte ihm die hohe Auszeichnung. Wir haben Erich John das letzte Mal 2016 zu Hause besucht. Anlässlich der jetzigen Ehrung möchten wir Ihnen den damals veröffentlichten Artikel noch einmal empfehlen:

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Mit Zeitfenster-Ticket in die Ausstellung

Ab 22. März öffnen die ersten bezirklichen Museen und Galerien wieder

Mit Zeitfenster-Ticket in die Ausstellung

Über Monate hinweg waren in Marzahn-Hellersdorf die Museen, Galerien und Projekträume komplett geschlossen. Nun aber läuft der Countdown für die schrittweise Wiedereröffnung. Sofern in Berlin die 7-Tage-Inzidenz weiterhin unter 100 bleibt, empfangen ab 22. März die ersten bezirklichen Kultureinrichtungen wieder Besucherinnen und Besucher. Reingelassen wird aber nur, wer vorher einen Termin gebucht hat.

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Der Frauentag wird im Bezirk digital gefeiert

"Rosen für Clara" und Anerkennung für Alltagsheld*innen

Der Frauentag wird im Bezirk digital gefeiert

Clara-Zetkin-Denkmal in Marzahn
Clara-Zetkin-Denkmal in Marzahn

Vor 110 Jahren, im März 1911, gingen in Europa und den USA erstmalig rund eine Million Frauen gleichzeitig auf die Straße, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Inzwischen gibt es weltweit jedes Jahr am 8. März Proteste und Aktionen – auch in Marzahn-Hellersdorf und auch in diesem Jahr. Pandemiebedingt wird die Traditionsveranstaltung „Rosen für Clara“ allerdings in den digitalen Raum verlegt.

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Täglich 30.000 OP-Masken made in Marzahn

Firma produziert im Schkopauer Ring u. a. für medizinische Einrichtungen

Täglich 30.000 OP-Masken made in Marzahn

Gründer und Unternehmer Nico Feichtinger © Typ IIR GmbH
Gründer und Unternehmer Nico Feichtinger © Typ IIR GmbH

Eigentlich ist Klima- und Lüftungstechnik das Metier der Günter Zühlsdorf GmbH. Aber als in der Firma zu Beginn der Corona-Krise die Schutzmasken knapp wurden, wagte sich Firmenchef Nico Feichtinger auf neues Terrain. Heute werden in dem Werk im Schkopauer Ring täglich 30.000 zertifizierte medizinische OP-Masken des Typs IIR nach europäischem Standard produziert, verpackt und an Kunden aus den Bereichen Medizin, Pflege und Einzelhandel verschickt.

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