Der Bezirk sucht seine Sportplatzhelden

Noch bis 28. März sind Vorschläge für die etwas andere Sportlerehrung gefragt

Der Bezirk sucht seine Sportplatzhelden

Die letzte Sportlerehrung fand im Januar 2020 statt, noch bevor in Deutschland die ersten Corona-Fälle bekannt wurden.
Die letzte Sportlerehrung fand im Januar 2020 statt, noch bevor in Deutschland die ersten Corona-Fälle bekannt wurden.

Es ist gute Tradition in Marzahn-Hellersdorf, einmal im Jahr herausragende Sportlerinnen und Sportler auszuzeichnen und vorbildliches ehrenamtliches Engagement in den Vereinen zu honorieren. Diesmal aber wird die Sportlerehrung etwas anders ausfallen als sonst. Statt rappelvollem Arndt-Bause-Saal im Januar heißt es nun Open-Air-Event im Juni. Völlig neu sind auch die Kategorien: „Höher, schneller, weiter“ rückt eher in den Hintergrund. Neben persönlichen Bestleistungen werden Sportsleute gewürdigt, die Kreativität, Solidarität und besonderen Einsatz in der Krise gezeigt haben – sowohl im Verein als auch abseits der Sportplätze und -hallen. Bis 28. März können die Klubs noch Vorschläge einreichen.

Sollte es das Infektionsgeschehen zulassen, findet die kleine Gala am 18. Juni unter freiem Himmel im Rudolf-Virchow-Sportpark (Blumberger Damm 300) statt. Angedacht ist auch, die Veranstaltung im Internet zu übertragen.

 

Da im Sportjahr 2020 etliche Wettkämpfe und Meisterschaften Corona-bedingt abgesagt werden mussten, hat sich die Arbeitsgruppe Sportlerehrung dazu entschlossen, in drei Kategorien Auszeichnungen vorzunehmen: Unter dem Titel „Sportliche Ideen in der Corona-Zeit“ suchen Bezirksamt und Bezirkssportbund entweder Vereine oder aber einzelne Aktive, die sich in den vergangenen Monaten etwas Besonderes haben einfallen lassen, um Sport trotz der widrigen Bedingungen möglich zu machen und Mitglieder zu halten. 

 

Kategorie zwei ist Menschen aus Vereinen vorbehalten, deren freiwilliges Engagement während der Pandemie über den Sport hinausreicht. Das kann zum Beispiel ein Jugendleiter sein, der für seine hochbetagte Nachbarin die Einkäufe erledigt und Online-Vorleseaktionen für Grundschulkinder organisiert oder eine Volleyballspielerin, die während des Lockdowns als Babysitterin Alleinerziehenden unter die Arme greift.  

 

Bei der Ehrung der Aktiven steht diesmal die individuelle sportliche Leistung im Fokus. Damit haben ausnahmsweise auch Sportlerinnen und Sportler eine Chance aufs Treppchen, die in ihrer Karriere noch nicht so viele Trophäen gesammelt haben. 

 

Vorschläge in allen drei Kategorien können die Vereine noch bis diesen Sonntag (28.3.) einreichen – entweder per E-Mail (sportlerehrun@bsb-mahe.de) oder über ein entsprechendes Online-Formular. „Mit dieser Ehrung soll nicht nur Danke gesagt werden, sondern auch Werbung für die vielen Sportvereine in unserem Bezirk gemacht werden“, sagt Konstanze Dobberke, Leiterin der AG Sportlerehrung.

 

 

Die drei Kategorien im Überblick:

  1. Sportliche Ideen in der Corona-Zeit: Besondere Ideen von Vereinen oder einzelnen Aktiven Vereinen, um Sport in der Pandemie weiter zu ermöglichen und Aktive in den Vereinen zu halten
  2. Ehrenamt: Vereine oder einzelne Aktive, die sich auch außerhalb des Sports während der Corona-Zeit durch außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement verdient gemacht haben.
  3. Sport: Hier sollte es nicht nur um Platzierungen und Medaillen gehen, sondern vielleicht auch um persönliche sportliche Erfolge außerhalb von Wettbewerben.