Tempohome in Biesdorf wird reaktiviert

In der Containeranlage kommen aus Afghanistan evakuierte Menschen unter

Tempohome in Biesdorf wird reaktiviert

Die dramatische Lage in Afghanistan macht es erforderlich, dass die bereits leergezogene Geflüchtetenunterkunft in der Dingolfinger Straße in Biesdorf reaktiviert werden muss. Einige über die Luftbrücke gerettete Ortskräfte, ihre Angehörigen und andere Schutzbedürftige werden übergangsweise in der Containeranlage untergebracht. 

Anfang der Woche waren in Berlin die ersten aus Afghanistan evakuierten Menschen eingetroffen. Die Unterkunft in der Dingolfinger Straße solle vorübergehend als Verteilstandort dienen, teilt das Bezirksamt mit. Das heißt, die Geflüchteten werden hier für kurze Zeit aufgenommen, versorgt, medizinisch betreut und später nach dem Königssteiner Schlüssel auf die aufnehmenden Bundesländer verteilt. Aber zunächst sollen sie hier etwas zur Ruhe kommen.

 

Ein erfahrener Betreiber wird die Betreuung der Tempohomes übernehmen. Ein Sicherheitsdienst ist ebenfalls vor Ort und ein Caterer sorgt täglich für drei Mahlzeiten. Der Bezirk unterstützt über die Spendenkammer, bietet psychosoziale Beratung, Sprachmittlung und für die Kinder Betreuung an. 

 

Sie danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die Verständnis für die aktuelle Situation zeigen und die Geflüchteten in dieser humanitären Notsituation unterstützen, erklärt Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke).