Spendenaufruf auf GoFundMe
Eric aus Biesdorf überlebte schweren Skiunfall – Familie sammelt Geld für Lebensretter
Ein ganz normaler Skiurlaub – und dann ein Moment, der alles verändert. Der elfjährige Eric aus Biesdorf war voller Energie und Lebensfreude, als ihn Anfang des Jahres auf der Skipiste ein schwerer Unfall aus dem Leben riss, das er bis dahin kannte. Ein Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer, Eric verlor das Bewusstsein. Was dann folgte, war ein Wettlauf gegen die Zeit – und ein beeindruckendes Zusammenspiel von Helfern.
Die Bergrettung leistete die Erstversorgung. Noch auf der Skipiste wurde Eric ins künstliche Koma gelegt, bevor ihn ein Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Traunstein brachte. Dort kämpfte das Team der Kinderintensivstation um das Leben des Jungen. Die Diagnose war ernst: schwere Verletzungen an Lunge, Niere und Leber, dazu ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Dass Eric heute wieder seinen Alltag meistern kann, grenzt für seine Familie an ein Wunder – und ist vor allem dem Mut, der Erfahrung und der Professionalität der Rettungskräfte und Ärzte zu verdanken.
Nach drei Wochen auf der Intensivstation wurde Eric, noch immer im Koma, per Hubschrauber in eine Frührehabilitation nach Brandenburg an der Havel verlegt. Acht Monate später verließ er die Reha selbstständig. „Er hat sich von Null zurück ins Leben gekämpft“, sagt seine Mutter Jenny Jablonski.
Aus tiefer Dankbarkeit heraus haben Mama Jenny und Papa Robert einen Spendenaufruf auf GoFundMe gestartet. Unter dem Titel „Spenden für unsere Lebensretter“ sammeln sie Geld für genau jene Einrichtungen, die ihrem Sohn das Leben gerettet haben: die Bergrettung in Obertauern, die Kinderintensivstation in Traunstein und die Kinderreha in Brandenburg an der Havel. „Auch diese Teams sind auf Spenden angewiesen, um Kindern wie unserem Eric helfen zu können“, heißt es im Aufruf.
Mehr als 6.300 Euro sind bereits zusammengekommen (Stand: 21. Januar), das Ziel liegt bei 10.000 Euro. Viele kleine Beträge, die zusammen etwas Großes bewirken sollen. Für Eric ist der Weg noch nicht zu Ende – aber er geht ihn. Schritt für Schritt. Und mit der Hoffnung seiner Eltern, dass ihre Geschichte anderen Mut macht und denen hilft, die täglich um das Leben von Kindern kämpfen.
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