Union-Profi und Olympiasieger werben im Freizeitforum für Sommerspiele in Berlin

Dialogveranstaltung des Senats

Union-Profi und Olympiasieger werben im Freizeitforum für Sommerspiele in Berlin

Der Senat rührt weiter kräftig die Werbetrommel für Olympische Spiele in der Hauptstadt: Im Rahmen der Kampagne macht die Kiez-Tour zur Berlin-Bewerbung am Dienstag, dem 24. Februar, Station im Freizeitforum Marzahn (Marzahner Promenade 55). Zwischen 15 und 18 Uhr wollen Verantwortliche der Senatskanzlei und der Senatssportverwaltung ihre Pläne für mögliche Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 vorstellen und das Gespräch mit den Menschen vor Ort suchen. 

Prominente sportliche Unterstützung gibt es ebenfalls: Fußballprofi Aljoscha Kemlein vom 1. FC Union Berlin hat sein Kommen angekündigt. Ebenso begleitet der frühere Fechter und Olympiasieger Uwe Proske die Veranstaltung. Beide stehen für Gespräche, Fotos und Autogramme bereit – und sollen als Botschafter für die Spiele in der Hauptstadt werben.

 

Unter dem Motto „Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten“ setzt der Senat auf Dialog. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen, Kritik äußern und eigene Ideen einbringen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig. Ziel sei es, so die Veranstalter, ein möglichst breites Stimmungsbild aus der Stadtgesellschaft einzufangen und dieses in den weiteren Bewerbungsprozess einfließen zu lassen.

 

Die Kiez-Tour ist Teil eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens. Parallel dazu läuft ein stadtweites Online-Portal, auf dem Interessierte Kommentare hinterlassen, Vorschläge machen und über verschiedene Aspekte der Bewerbung diskutieren können. Ergänzend organisiert der Senat Fachworkshops mit Akteuren aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Umweltschutz.

 

Ein weiteres Element folgt im März: Ein repräsentativ ausgelostes Bürger- und Jugendforum soll zentrale Themen vertiefen und konkrete Empfehlungen erarbeiten. Alle Ergebnisse – aus Kiez-Tour, Online-Dialog und Fachrunden – fließen schließlich in die sogenannte „Bürgercharta für Olympia“ ein. Dieses Dokument soll die Leitlinien festhalten, hinter denen die Stadtgesellschaft mehrheitlich steht.

 

Unter dem Titel „BERLIN+“ bewirbt sich die Hauptstadt gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Ausrichtung der Spiele. Konkurrenz kommt aus drei weiteren deutschen Bewerberregionen: Hamburg, München sowie Rhein-Ruhr haben ebenfalls Interesse angemeldet. Der Deutsche Olympische Sportbund will voraussichtlich bis Herbst 2026 entscheiden, mit welchem Konzept und für welches Zieljahr Deutschland ins internationale Rennen geht.

Wer sich vorab informieren möchte, findet weitere Details und aktuelle Einblicke auf der offiziellen Website der Olympiabewerbung.